Ein Viertel-Jahrhundert Erfahrung
Als ToPAS-Firmengründer Klaus Gaiser Mitte der 70er Jahre von zwei Studienaufenthalten aus Ostasien zurück kam, brachte er, wie sich herausstellen sollte, bahnbrechende Kenntnisse mit. Während seiner Aufenthalte in Japan, China und Indonesien lernte der Sinologe nicht allein die kulturellen Gegebenheiten Ostasiens kennen. Besonders intensiv beschäftigte er sich mit den traditionellen Herstellungsmethoden chinesischer und japanischer Lebensmittel.
Tofu-Pionier in Deutschland
1978 und wenige Monate nach seiner zweiten Rückkehr aus Asien, hielt er seinen ersten selbstgemachten Block Tofu in der Hand.
Vorerst wurde ausschließlich der Freundeskreis beliefert;
jedoch war die Nachfrage bald derart gestiegen, dass Klaus Gaiser seine
Tofu-Produkte einer breiteren Interessensgruppe über den Naturkosthandel anbieten konnte.
Rückbesinnung auf eine altbekannte Eiweißquelle - Weizen
Doch ausschließlich Tofu war dem schwäbischen Tüftler
und Erfindergeist Gaiser noch zu wenig: Mit der Weiterentwicklung des asiatischen Seitan aus Weizeneiweiß zu einem Produkt, das in der
Zubereitung relativ einfach gehandhabt werden konnte, setzte er sich
eine neue Pionieraufgabe. Selbstverständlich sollte das neue
Produkt wiederum biologisch, naturkostkonform und vegetarisch sein.
ToPAS heute: Tradition aber nicht StillstandZusammen mit seiner Frau Sanni Ikola-Gaiser baute Klaus Gaiser einen Familienbetrieb
auf, aus dem inzwischen ein europaweit agierendes Unternehmen
geworden ist: 40 km südlich von Baden-Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart
kümmern sich über 20 Mitarbeiter um Produktion, Verwaltung
und Vertrieb von „Wheaty®". Obwohl die Produktionsleistung
im Vergleich zu früher gestiegen ist, ist es
für beide heute umso mehr eine Selbstverpflichtung, auf
qualitativ hochwertige Rohstoffe aus kontrolliertem, überwiegend
heimischem Bio-Anbau - natürlich gentechnisch unverändert
- zu achten. Transparenz sowohl in den betrieblichen Abläufen als auch
sichtbar für den Verbraucher, liegt ihnen dabei ganz besonders am Herzen:
Die Herkunft aller Rohstoffe ist jederzeit rückverfolgbar.